Max Slevogt ist vor allem durch seine am französischen Impressionismus orientierten Gemälde berühmt geworden. Mit nur wenigen kräftigen und schnellen Pinselstrichen hält er in diesen die Lichtverhältnisse und Stimmungen wie in einer Momentaufnahme fest. Auch seine Wahlheimat, die Pfalz, malte er in unzähligen Variationen.
Durch die umfangreichen Bestände, unter anderem die spektakuläre Neuerwerbung seines grafischen Nachlasses (2014), gilt der Künstler als absolutes Alleinstellungsmerkmal unseres Museums. Grundlage des Bestandes war der Erwerb von 121 Gemälden im Jahr 1971 aus dem direkten Nachlass von Max Slevogt durch das Land Rheinland-Pfalz. Seitdem wurde die Sammlung durch gezielte Erwerbungen − natürlich auch mit Unterstützung des Vereins der Freunde −, Schenkungen und Stiftungen sowie Dauerleihgaben stetig erweitert.
Die im Auktionshandel durch den Verein der Freunde erworbenen drei Bleistiftzeichnungen stammen aus einem Kriegstagebuch des Künstlers von 1914, welches er bei seinem Einsatz als Kriegskünstler stets bei sich hatte. Die Zeichnungen haben die Themen: Vor der deutschen Kommandantur in Douai (19.10.1914); Prinz Leopold von Bayern beobachtet die französische Stellung bei Arras (20.10.1914) und Kolonnenverschiebung an der Port de Valenciennes in Douai (31.10.1914).
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