Bei dem Objekt handelt es sich um ein Modell des Künstlers Karlheinz Oswald zu seiner 2004 geschaffenen Skulptur „Rheintöchter“, welche am Rheinufer auf den Malakoff-Terrassen in Mainz „tanzen“. Die drei weiblichen Naturwesen mit Namen Wellgunde, Woglinde und Floßhilde stammen aus Richard Wagners Oper „Der Ring der Nibelungen“ (1848 bis 1874) und bewachen in dieser das sagenumwobene Rheingold.
In Oswalds Interpretation sind die Rheintöchter drei tanzende, filigrane Frauengestalten, die losgelöst vom Element des Rheinwassers auf drei kleinen Sockeln wie zu schweben scheinen. Dem Künstler gelingt es bei diesen Skulpturen in besonderer Weise Dynamik und Geschwindigkeit darzustellen. Dies widerspricht den Eigenschaften, die wir mit dem schweren Material Eisen verbinden, aus dem die Rheintöchter gegossen wurden. Durch die wie fließend modellierten Oberflächen und die ekstatischen, raumgreifenden Körperhaltungen gelingt ihm ein fast schwereloser Ausdruck.
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