Isaak Luttichuys fand aus London kommend, im städtischen Patriziat der Weltstadt Amsterdam eine sehr wohlhabende Auftraggeberschicht, die ihm rasch eine erfolgreiche Karriere als Porträtmaler ermöglichte. Bei unserem Bild handelt es sich um die eine Hälfte eines typischen Doppelbildnisses eines Ehepaares, bei dem sich die Frau auf dem rechten Bild, nach links zu ihrem Ehemann wendet.
Durch ihre kostbare Kleidung, zeigt sie ihren Reichtum und ihre gehobene gesellschaftliche Stellung: Sie trägt ein weißes Seidenkleid mit großen Puffärmeln, der weite Halsausschnitt ist mit einem schmalen goldenen Saum eingefasst. In der linken Hand hält sie mit zierlichem Griff für ihren Mann die Rose – auch damals schon ein Symbol der Liebe. Am Handgelenk selbst zeigt sie ein vierreihiges Perlenarmband. Das weiße Gewand unterstreicht zudem die Qualität ihrer hellen Haut, der Hautfarbe einer Adligen, die vom kostbaren Schmuck ihrer Halskette, den langen Ohrgehängen und dem diademartigen perlenbesetzten Haarreifen noch weiter betont wird.
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