Auch der in Mainz geborene Friedrich Broo (*1879), Fritz genannt, hatte nach eigenen Angaben seit 1900 einen Kunst- und Antiquitätenhandel, erst in Wiesbaden und Köln, dann ab 1925 in Berlin. Er war der Cousin von Jean Baptist Broo.
1960 gab er an, nicht nur beeidigter Sachverständiger für Groß-Berlin und Vorstandsmitglied der Kunst- und Antiquitätenhändlerverbandes gewesen zu sein, sondern eines der angesehensten Berliner Geschäfte mit Reputation im In- und Ausland geführt zu haben. Ein Umstand der sich bisher nicht bestätigen ließ. Belegt ist hingegen, dass Fritz Broo 1936 die Aufnahme in die Reichskammer der bildenden Künste verweigert und er nicht mehr als Kunsthändler tätig sein durfte, da er 1922 in der Rheinischen Separatistischen Bewegung tätig gewesen war. Auch aus der NSDAP, der er 1933 beigetreten war, schloss man ihn Anfang 1934 wieder aus. Nach dem Tod seiner Frau Martha, zog Fritz Broo 1940 wieder zurück nach Wiesbaden.
mobilewebguide LMM Guide
wird geladen ...
Ein Angebot von satelles.de:
erfahren - erleben - entdecken