Neben den „regulär“ zwischen 1933 und 1945 erworbenen Objekten, besitzt das Landesmuseum Mainz einen Bestand von rund 60 Gemälden, 150 Grafiken und 9 Möbelstücken, die in den Jahren 1941–1944 aus dem Eigentum deportierter und emigrierter Juden eingezogen wurden. In einem ersten Forschungsprojekt, ebenfalls gefördert durch das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste, konnte in den Jahren 2016-2019 ermittelt werden, dass die Bestände im Rahmen mehrerer Überweisungen durch das Oberfinanzpräsidium Hessen in Darmstadt sowie die Verwertungsstelle des Finanzamts Mainz-Stadt ins Museum gelangten. In der Folge konnten einige Objekte an die Erben der Alteigentümer restituiert werden. Alle weiteren Objekte wurden in die Lost Art Datenbank eingestellt.
Lost Art Einträge: https://www.lostart.de/de/suche?term=landesmuseum%20Mainz&filter[type][0]=Objektdaten
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