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Der Grabstein des Publius Flavoleius Cordus
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Grabstein des Publius Flavoleius Cordus

Grabstein des Publius Flavoleius Cordus
GDKE, LMMZ
Detail

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GDKE, LMMZ
Detail mit Türangelloch

Detail mit Türangelloch
GDKE, LMMZ
Familiengrabstein I aus Selzen

Familiengrabstein I aus Selzen
GDKE, LMMZ
Familiengrabstein II aus Selzen

Familiengrabstein II aus Selzen
GDKE, LMMZ
Rückseite des Familiengrabsteins II mit Spurrille

Rückseite des Familiengrabsteins II mit Spurrille
GDKE, LMMZ

Recycling – nicht neu: Der Grabstein des Publius Flavoleius Cordus

Publius Flavoleius Cordus aus dem oberitalienischen Modena ist zwar bewaffnet, aber ohne Rüstung auf seinem Grabstein dargestellt. Er diente in einer der beiden Gründungslegionen von Mainz – der 14. Legion Gemina -, die von 13/12 v. Chr. bis 43 n. Chr. in Mogontiacum lag. Wie Cordus zu Lebzeiten ausgesehen haben könnte, zeigt ein Mitglied der I. Römercohorte Opladen.


Dinge zu recyceln ist keine neue Erfindung. Der Wiederverwendung zahlreicher römischer Grabsteine und Architekturteile als Baumaterial in der römischen Stadtmauer des 4. Jhs. verdankt das Landesmuseum Mainz seine berühmte Steinsammlung. Aber auch in den folgenden Jh. wurden römische Steine aufgrund der Steinqualität und der bereits zugerichteten Quader gerne genutzt. So wurde ein um das Bildfeld gekürzter Reitergrabstein wannenartig als Sarkophag ausgearbeitet und mit dem Cordus-Stein als Abdeckung im Frühmittelalter in Klein-Winternheim als Grablege genutzt.

Publius Flavoleius Cordus aus dem oberitalienischen Modena ist zwar bewaffnet, aber ohne Rüstung auf seinem Grabstein dargestellt. Er diente in einer der beiden Gründungslegionen von Mainz – der 14. Legion Gemina -, die von 13/12 v. Chr. bis 43 n. Chr. in Mogontiacum lag. Wie Cordus zu Lebzeiten ausgesehen haben könnte, zeigt ein Mitglied der I. Römercohorte Opladen.

Ein anderes Schicksal erfuhren zwei im Bach der Selz bei Selzen gefundene Familiengrabsteine. Sie dienten mit der Schauseite nach unten zur Befestigung einer Furt und das für ziemlich lange Zeit, wie die tiefe Spurrille auf der Rückseite eines der Steine zeigt. Der Grabstein des C. Valerius Secundus wurde in Mainz als Türschwelle verwendet. Die Türangel wurde im Inschriftenfeld verankert, Bild und Inschrift durch das ständige Hinüberlaufen abgerieben.

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