Caius Valerius Secundus war Feldzeichenträger in der 14. Legion Gemina Martia Victrix. Die 14. Legion lag zweimal in Mainz; zunächst als eine der beiden Gründungslegionen von Mainz von 13/12 v. Chr. bis 43 n. Chr. Dann wurde sie nach Britannien verlegt, von wo sie 70 n. Chr. mit den Ehrennamen Martia Victrix (= die Kriegerische, die Siegreiche) nach Mainz zurückkehrte. Um das Jahr 92 wurde die Legion dann dauerhaft an den Donaulimes verlegt.
Die Grabsteine der beiden Feldzeichenträger (signiferi) der 14. Legion Gemina Martia Victrix – Quintus Luccius Faustus und Caius Valerius Secundus - stehen räumlich getrennt im Museum. Beide Steine stammen aus derselben Werkstatt; gemeinsam ist ihnen die unproportionierte ungeschickte Darstellung des Körpers bei gleichzeitig detailgenau dargestellter Ausrüstung. Diese besteht aus einem Kettenpanzer, einem doppelten Gürtel mit anhängendem Schwert rechts und Dolch links sowie über der linken Schulter der für signiferi typische Helm mit Tierfellüberzug und ein Schild. In der rechten Hand halten beide Soldaten eine Stange mit für Tapferkeit verliehenen Ehrenzeichen wie Kranz oder scheibenförmige Phaleren. Die unterschiedliche Anzahl der Scheiben und der fehlende Kranz bei Secundus zeigen, dass einzelnen Truppenteilen derselben Legion unterschiedliche Ehrenzeichen verliehen werden konnten.
Zusatzinfo: Zwei Feldzeichenträger der 14. Legion Gemina Martia Victrix (GDKE, LMMZ)
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