Die 1868 in Ungstein geborene Elise Dosenheimer ist Germanistin, Publizistin und Frauenrechtlerin. Sie studiert ab 1904 zunächst als Gasthörerin an den Universitäten Berlin, Jena und Heidelberg Deutsche Philologie, Philosophie und Geschichte. Anschließend arbeitet sie als Publizistin in Jena, München und Heidelberg und hält bis 1933 Vorlesungen über Literatur in Jena. Als Frauenrechtlerin setzt sie sich für den Zugang der Frauen zu Universitäten, für die Berufserschließung sowie für das Frauenwahlrecht ein. 1940 wird sie in das Internierungslager Gurs deportiert, erhält jedoch ein Visum für die USA. Sie stirbt 1959 in New York City.
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