Marie Regina Schuster (1890-1944) zählt zu den Pionierinnen der Naturwissenschaften zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Als eine der ersten promovierten Chemikerinnen arbeitet sie seit 1920 bei der BASF in Ludwigshafen. 1924 heiratet sie ihren Kollegen Dr. Curt Schuster. Mit der Geburt der Tochter Dorothea verlässt sie 1925 die BASF. Privat engagiert sie sich mit ihrem Mann ab 1927 in der linksliberalen Deutschen Demokratischen Partei (DDP). Aufgrund ihrer jüdischen Herkunft und politischen Überzeugungen wird Marie Schuster 1943 verhaftet. Im Februar 1944 wird sie in das Vernichtungslager nach Auschwitz deportiert und stirbt dort am 14. März 1944.
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