Louis Scheuer gründet zwischen 1904 und 1906 die kaufmännische Privatschule Scheuer in Trier, die als größte und renommierteste Schule der Stadt sowohl Juden als auch Christen, Frauen und Männern, offensteht. Er ist als kulturell engagierter und fest integrierter Bürger Mitglied im Karnevalsverein „Heuschreck“, arbeitet in verschiedenen Trierer Zeitungen und ist als Theaterkritiker und Schriftsteller tätig. Unter dem Druck der Nationalsozialisten wird seine Handelsschule 1935 geschlossen, das städtische Theater schließt ihn bereits 1934 aus. 1936 zieht er mit seiner christlichen Ehefrau nach Frankfurt am Main, wo er 1958 stirbt.
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