In Mainz gibt es um 1930 ca. 330 Unternehmen in jüdischem Besitz. Von den rund 2.600 Mitgliedern der jüdischen Gemeinden sind 46 % selbständig – und somit auch Arbeitgeber. An der Stelle des heutigen Kaufhofs befindet sich bis zur Arisierung eine Filiale der Leonhard Tietz AG. Bereits 1933 werden die jüdischen Vorstandsmitglieder aus dem Unternehmen gedrängt. Gleichzeitig wird die Gesellschaft in Westdeutsche Kaufhof AG umbenannt. 1938 werden die Anteilseigner der Familie Tietz genötigt, ihre Aktien unter Wert abzutreten. Das Gebäude des späten 19. Jahrhunderts wird 1942 bei einem Luftangriff zerstört.
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