In den SchUM-Gemeinden entstehen Gemeindezentren mit Synagogen, Mikwen sowie Friedhöfen, die die Ritualbauten und die Bestattungskultur jüdischer Gemeinden in Aschkenas maßgeblich beeinflussen. Die hier errichteten eigenständigen Beträume für Frauen, genannt Frauenschuln, dokumentieren den hohen sozialen Status, den Frauen in den SchUM-Gemeinden besitzen. Frauen wird damit die Teilhabe am Gottesdienst gewährt. Die Bauten und Friedhöfe werden mehrfach zerstört und wiederaufgebaut, die Friedhöfe geschändet und wieder genutzt. Diese Spuren spiegeln die Geschichte christlich-jüdischer Begegnungen mit Zeiten der Teilhabe, des kulturellen Austauschs, aber auch der gewaltsamen Verfolgung wider.
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