Der Grabstein ist der älteste erhaltene datierte Grabstein in Aschkenas. Die Verwendung ausschließlich hebräischer Inschriften wurde beispielgebend für mittelalterliche Friedhöfe in ganz Aschkenas. Die hebräische Inschrift gibt Auskunft über den Namen und den Vaternamen. Der Grabstein wurde 1922 bei Arbeiten am spätmittelalterlichen Brückenturm gefunden. 1926 wurde er zusammen mit etwa 180 weiteren Grabsteinen und Grabsteinfragmenten auf dem Denkmalfriedhof aufgestellt, später aus konservatorischen Gründen in das Landesmuseum Mainz verbracht.
Am 23. Nissan im Jahr 809 der Zählung
verschied in seine Welt Herr Jehuda, Sohn des Herrn Schne’or,
in Frieden möge er ruhen auf seiner Lagerstatt
und im Bündel des Lebens sei seine Seele in Ruhe
Übersetzung: Steinheim-Institut; Datum nach Cuno
Textergänzungen sind rosa markiert
Am 23. Nissan im Jahr 809 der Zählung
verschied in seine Welt Herr Jehuda, Sohn des Herrn Schne’or,
in Frieden möge er ruhen auf seiner Lagerstatt
und im Bündel des Lebens sei seine Seele in Ruhe
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