Mainz gilt als Muttergemeinde von SchUM. Hier entsteht ab dem späten 10. Jahrhundert ein bedeutendes Zentrum jüdischer Gelehrsamkeit. Die Gemeindebauten sind aufgrund mehrfacher Vertreibungen und Zerstörungen nicht mehr erhalten. Über 1700 Grabsteine auf dem jüdischen Friedhof sind Zeugnisse der langen und wechselvollen Geschichte der Gemeinde. Eine Besonderheit ist der Denkmalfriedhof: Im Jahr 1926 werden hier wiederentdeckte Grabsteine aufgestellt, die im 15. Jahrhundert nach der Vertreibung der Gemeinde entfernt und als Baumaterial zweckentfremdet wurden. Viele dieser Grab- und Gedenksteine für bedeutende Gelehrte werden bis heute von Jüdinnen und Juden aus aller Welt besucht.
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