Der Speyerer Bischof nimmt 1084 jüdische Geflüchtete aus Mainz auf und stellt sie mit dieser Urkunde unter seinen persönlichen Schutz.
Dieses außerordentliche Privileg garantiert ein religiöses Leben nach ihren Geboten, eine eigene Selbstverwaltung sowie freien Warenhandel und Geldwechselgeschäfte in der ganzen Stadt. Durch ihre weitreichenden wirtschaftlichen, religiösen und kulturellen Verbindungen nach Südeuropa und sogar bis in den Nahen und Fernen Osten bilden die Juden eine wirtschaftliche und geistige Elite innerhalb der städtischen Bevölkerung und tragen maßgeblich zur Blüte der Stadt bei.
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