Im 10. Jahrhundert entwickeln sich die Städte Speyer, Worms und Mainz zu bedeutenden Handelszentren. Auch jüdische Fernhändler aus Italien und Südfrankreich zieht es aufgrund der guten wirtschaftlichen und persönlichen Perspektiven an den Rhein. Kaiser und Bischöfe fördern die Ansiedlung durch Privilegien und herrschaftlichen
Schutz.
Spätestens seit Mitte des 10. Jahrhunderts gibt es eine jüdische Gemeinde in Mainz, gefolgt von Worms um 1000 und Speyer 1084. Als Verbund bilden die drei jüdischen Gemeinden im Mittelalter das religiöse und kulturelle Zentrum des Judentums in Europa nördlich der Alpen. Dieses Gebiet wird bis heute als Aschkenas bezeichnet.
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