Die 71 m lange und 20 m breite Steinhalle wird 1766/1767 unter Kurfürst Emmerich Joseph von Breidbach-Bürresheim nach dem Vorbild der kaiserlichen Wiener Hofreitschule als Reithalle erbaut. Die seit dem Ende des 18. Jahrhunderts abwechselnd als Theater oder Kaserne dienende Halle ist seit 1937 Teil des Mainzer Altertumsmuseums. Der Wiederaufbau der Reithalle zieht sich nach der Zerstörung des Museums 1942 bis in die 1960er Jahre hin. Nach einer provisorischen Aufstellung ausgewählter römischer Steindenkmäler seit 1964 finden erst 1981 zahlreiche der berühmten Mainzer Römersteine in einer deutschlandweit beachteten modernen Präsentation in dem seitdem als „Steinhalle“ bezeichneten Raum ihren Platz. Von 2016-2021 tagt übergangsweise der rheinland-pfälzische Landtag in der Halle. Diese muss dafür komplett geräumt und durch eine Zwischenwand mittig geteilt werden. In einer Hälfte wird wieder eine Auswahl römischer Steindenkmäler präsentiert; die andere Hälfte dient für die Übergangszeit als Plenarsaal und nun wieder als Ausstellungsfläche.
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