Your browser does not support SVG
App Logo LMM Guide
Sprache
Shalom Rallye



60 Minuten

13 Fragen

Shalom! Ich bin Lea und möchte dich heute bei deinem Besuch der Ausstellung „Shalom am Rhein“ begleiten.

Shalom ist übrigens ein hebräisches Wort, mit dem wir Jüdinnen und Juden uns begrüßen. Übersetzt wird es häufig mit dem Wort „Frieden“. Wenn wir uns mit Shalom grüßen, meinen wir damit: „Ich wünsche dir Frieden und dass es dir gut geht“.

Wusstest du, dass das Judentum die älteste Religion ist, bei der man an nur einen Gott glaubt? Auch in Rheinland-Pfalz spielt das Judentum schon lange eine Rolle. In der Ausstellung geht es aber nicht nur um die Vergangenheit, sondern auch um das jüdische Leben heute in Rheinland-Pfalz. Dort leben Menschen mit vielen unterschiedlichen Traditionen und Lebensweisen. Denn DAS eine Judentum gibt es nicht.

Lass uns neben dem Eingang der Ausstellung bei den sogenannten SchUM-Städten beginnen.

Seit dem Mittelalter spielen 3 Städte eine besondere Rolle für das jüdische Leben nördlich der Alpen. Von dort haben sich viele Ideen, Gebete und Bräuche in die ganze Welt verbreitet. Seit 2021 zählen die Städte sogar zum UNESCO-Welterbe! Abgekürzt werden die 3 Städte mit SchUM. 

Du findest dieses Objekt hier:


Lageplan
Kannst du herausfinden, von welchen Städten ich spreche? Ein kleiner Tipp: In einer der 3 Städte bist du gerade!

Hast du diese Steintafel aus dem Jahr 1034 schon entdeckt? Die Schriftzeichen, die du darauf sehen kannst, sind Hebräisch. Du stehst hier gerade vor der ältesten hebräischen Inschrift, die man in Europa nördlich der Alpen je gefunden hat! Auf dieser Inschrift wurde festgehalten, dass ein Ehepaar damals ihr Vermögen für den Bau einer Synagoge in Worms gespendet hat. Synagogen gibt es dort also schon sehr lange. In ihnen finden Gottesdienste, Versammlungen und Veranstaltungen statt.

Findest du die Namen des Ehepaars, damit ich mich bei ihnen bedanken kann?

Viele Jüdinnen und Juden kommen mit der Hoffnung auf Arbeit und ein besseres Leben an den Rhein. Wenn du selbst schon einmal umgezogen bist, weißt du bestimmt, dass das Verlassen der ursprünglichen Heimat nicht immer einfach ist. Bist du schon einmal umgezogen?

Um gut in einer Gemeinschaft zusammenleben zu können, müssen gemeinsame Regeln aufgestellt werden. Jüdische Gelehrte und Lehrer erstellen daher Verordnungen, an die man sich halten soll. Diese Verordnungen nennt man die Takkanot und an ihnen orientieren sich viele jüdische Menschen noch heute.

Wie nennt man die Gelehrten, die diese Regeln erarbeitet haben? Ein Tipp: Wenn du deinem bisherigen Weg folgst, wirst du auf diese Bauinschrift stoßen. In der Nähe dieser Inschrift findest du den Begriff, den du suchst.

Du findest dieses Objekt hier:


Lageplan

Lass uns nun durch den Durchgang gehen, den ich auf der Karte markiert habe.

Nicht jeder freut sich darüber, dass jüdische Menschen bei ihnen eine Heimat suchen. Immer wieder werden sie gewaltsam verfolgt und müssen flüchten.

Als viele Jüdinnen und Juden aus den Städten vertrieben werden und aufs Land ziehen, müssen sie sich dort neue Arbeit suchen. Das sogenannte Landjudentum, das dadurch entsteht, verdient seinen Lebensunterhalt vor allem mit dem Vieh-, Wein- und Lebensmittelhandel. Mit der Industrialisierung, also der Umstellung von Handarbeit zur Arbeit mit Maschinen, gründen jüdische Unternehmer aber auch Fabriken, werden Ärzte, Anwälte oder arbeiten in kulturellen Berufen.

Du findest dieses Objekt hier:


Lageplan
Stellvertretend für zwei Berufe habe ich mir eine Traubenschere und eine Streichholzschachtel ausgesucht. Findest du diese im Raum? Für welche Berufe stehen diese wohl?

Im Bereich, in dem du dich gerade befindest, ist auch ein kaputter Gegenstand, der aus Judenhass zerstört wurde. Er soll daran erinnern, dass viele jüdische Menschen in Angst leben mussten und verfolgt wurden, obwohl sie das Leben am Rhein bereichert haben.

Um was für einen Gegenstand handelt es sich?

Oft hat das jüdische Leben einen kulturellen und sozialen Einfluss auch auf die Menschen, die selbst nicht dem Judentum angehören. Ein Beispiel hierfür möchte ich dir im nächsten Bereich zeigen! Gehe dazu zum Bücherregal, das sich um die Ecke befindet.

Ab dem Mittelalter ist die Alltagssprache der aschkenasischen Juden Jiddisch, eine Mischung aus Deutsch, Hebräisch und Aramäisch. Aschkenas steht übrigens für die jüdische Kultur nördlich der Alpen, deren religiöse und kulturelle Impulse bis heute rund um den Globus reichen. Einige jiddische Begriffe benutzt du bestimmt selbst im Alltag!

Du findest dieses Objekt hier:


Lageplan
Wie viele der hier verwendeten Begriffe haben einen jiddischen Ursprung? „Hast du eine Macke? Ich habe dir doch gesagt, dass du Schmiere stehen sollst! Der Ganove ist bestimmt schon über alle Berge und versteckt sich im nächsten Kaff. Was für ein Schlamassel!“

Versuche doch einmal selbst, deinen Namen auf Hebräisch zu schreiben! Das kannst du am Touchscreen-Tisch ausprobieren. 

Du findest dieses Objekt hier:


Lageplan

Bist du auch so ein großer Fußballfan wie ich? Dann ist dir vielleicht schon aufgefallen, dass sich in der Ausstellung ein Schal des 1. FSV Mainz 05 befindet. Folge dem Pfeil, um ihn zu finden.

Viele jüdische Bürgerinnen und Bürger haben sich in Mainzer Vereinen engagiert. Unter anderem soll dieser Schal an Eugen Salomon erinnern, nach dem auch die Straße zum Mainzer Fußballstadium benannt ist.

Du findest dieses Objekt hier:


Lageplan
Aber wer war Eugen Salomon? Kannst du ein Bild von ihm an der Wand finden?

In diesem Bereich der Ausstellung sind viele Gesichter von Jüdinnen und Juden dargestellt, die sich für ihre Gemeinde und das Wohlbefinden der Menschen und der Umwelt eingesetzt haben oder noch immer einsetzen. Versuche einmal, die hier vorgestellten Personen mit ihren guten Taten zu verbinden.

Die hier dargestellte Frau hat sich für Frauenrechte eingesetzt. 1896 hilft sie bei der Einrichtung einer Mainzer Frauenarbeitsschule und 1900 gründet sie eine Rechtsschutzstelle für Frauen. Dort konnten Frauen Fragen zu ihrer Ehe oder ihrer Arbeit stellen und sich rechtlich beraten lassen.
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges setzt sich dieser Mann für den Wiederaufbau von Mainz, der Mainzer Universität und der städtischen Museen ein.

Findest du auch das Portrait von Nicolaus Blätterman? In seiner Nähe wartet die nächste Station auf dich.

Erinnern ist ein zentrales Prinzip im Judentum. Friedhöfe sind zum Beispiel nicht nur ein Ort der Trauer, sondern sollen uns an vergangene Generationen und deren Geschichte erinnern. Die Gräber auf jüdischen Friedhöfen dürfen deshalb auch nie entfernt werden, sondern sollen für die Ewigkeit bestehen bleiben. Durch die Grabsteine und deren Inschriften kann man viel über das jüdische Leben in einer Region lernen.

Findest du diesen Grabstein und weißt du, wie alt Hanna geworden ist?

In der Tora, dem Kernstück der jüdischen Bibel, werden nicht nur Gebete und Geschichten, sondern auch Regeln und Gesetze festgehalten. Dort wird zum Beispiel auch erklärt, was gläubige Juden und Jüdinnen essen dürfen und wie man Speisen am besten zubereitet. Die Speisen, die man essen darf, werden als kosher bezeichnet. Bei meinem Lieblingsessen muss ich mir hierbei keine Sorgen machen.

Kannst du dir denken, was ich am liebsten mag? Gehe zum in der Karte eingezeichneten Bereich, wenn du einen Tipp möchtest.

Du findest dieses Objekt hier:


Lageplan

Gottesdienste, Versammlungen und Veranstaltungen finden im Judentum in Synagogen statt. Im nächsten Bereich der Ausstellung findest du viele Fotos und Gemälde von (ehemaligen) Synagogen in Rheinland-Pfalz.

Du findest dieses Objekt hier:


Lageplan
In welcher Stadt befand sich diese Synagoge?

Im Mittelpunkt des jüdischen Gottesdienstes steht die Lesung aus der Tora, dem Kernstück der jüdischen Bibel. Dass die Tora wertvoll ist, erkennt man auch an dem schönen Tora-Mantel und den Tora-Kronen. Auf diesem Bild habe ich an die Tora-Kronen herangezoomed. Du findest das Original in der Ausstellung.

Welche Farbe hat der dazugehörige Tora-Mantel?

Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass an den Außenwänden der Ausstellung ein Zahlenstrahl eingezeichnet wurde. Nimm dir gerne noch einmal Zeit und laufe die Ausstellung einmal von außen ab. 

Bringe die folgenden Ereignisse in die richtige zeitliche Reihenfolge: 1) Die SchUM-Städte werden als UNESCO-Welterbe anerkannt. – 2) Jüdische Bürger in Mainz und den linksrheinischen Gebieten werden als gleichberechtigte Bürger anerkannt. – 3) Rheinland-Pfalz wird das erste Bundesland, das einen Beauftragten für jüdisches Leben und gegen Diskriminierung von jüdischen Menschen ernennt. – 4) Während dem Zweiten Weltkrieg werden Juden aus der Pfalz verhaftet und nach Gurs verschleppt. Als Tipp: Das erste Ereignis hat sich um 1792 ergeben. Du kannst also dort anfangen und dem Zeitstrahl nach dem Urzeigersinn folgen.

Geschafft! Hier kann man sich ja ganz schön verlaufen! Zum Abschluss möchte ich dir noch einen Geheimtipp verraten. Gehe die Treppe zur Empore nach oben und schaue dir die Ausstellung mal von oben an.

Kannst du erkennen, in welcher Form die Ausstellung gebaut wurde? Diese Form ist übrigens auch das zentrale Symbol des Judentums! Schön, dass du heute hier warst, um mehr über das Judentum am Rhein zu lernen!

Du findest dieses Objekt hier:


Lageplan

Dein Score:
Zurück
Ebene hoch
Startseite
Teilen

wird geladen ...

Lade-Anzeige

Satelles Logo

Sprache

Deutsch
(Standard)
English

Diese Web-App auf Ihrem Handy installieren

Android

Klicken Sie auf und dort auf die Option "Auf Startbildschirm hinzufügen"

IPhone

Klicken Sie auf und dort auf

Videos und Audiotracks bitte in angemessener Lautstärke oder mit Kopfhörern hören