Meir ben Joël ha-Kohen und seine Frau Judith stiften 1212/1213 die Frauenschul in Worms. Er ist Vorsteher der jüdischen Gemeinde und sie die Tochter des Stifters der Wormser Mikwe. Für Meir und Judith wurde eine ausführliche Stifterinschrift angefertigt, die in der Synagoge angebracht waren und die auf die Wohltätigkeit des Ehepaars hinweisen. Ihre Stiftung ist Sinnbild gelebter Zedaka, also sozialer Verantwortung. Bis heute erinnern die beiden Inschriften an ihre Wohltätigkeit und daran, wie eng religiöses Leben und Gemeinsinn miteinander verbunden waren.
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