Die Brüder Julius und Hermann Baruch sind sportliche Ausnahmetalente und erringen in den 1920er Jahren für den ASV 03 Bad Kreuznach zahlreiche nationale und internationale Medaillen im Ringen und Gewichtheben. 1924 werden sie Europameister, 1925 und 1928 Deutsche Mannschaftsmeister im Ringen. Nach der Machtübernahme 1933 werden sie als Juden aus dem Sport ausgeschlossen, ihre Geschäfte boykottiert. Hermann flieht 1938 nach Belgien, wird jedoch verhaftet, 1942 nach Auschwitz deportiert und ermordet. Julius wird im Februar 1945 in das KZ Buchenwald deportiert und kurz vor der Befreiung ermordet.
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