Eugen Salomon tritt im Frühjahr 1905 dem neu gegründeten 1. Mainzer Fußballclub „Hassia 05“ (1. FSV Mainz 05) bei und wird im Oktober 1905 mit nur 17 Jahren zum ersten Vorsitzenden gewählt. Nach dem Ersten Weltkrieg, den er in Lothringen erlebt, engagiert er sich als Vorstandsmitglied mit einem hohen Betrag beim Stadionneubau. Nach der Machtübernahme gilt der Verein als „Judenverein“. Im August 1933 verlieren alle jüdischen Vorstandsmitglieder in einer außerordentlichen Generalversammlung ihre Funktionen. Eugen Salomon flieht 1933/1934 nach Frankreich, wird im November 1942 nach Auschwitz deportiert und noch im gleichen Jahr ermordet.
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