Die in Mainz geborene und zur Opernsängerin ausgebildete Anni Eisler-Lehmann hat ihr erstes Engagement 1932/1933 in Würzburg. Nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten geht sie im Mai 1933 nach Österreich und 1935 in die Tschechoslowakei. Trotz ihrer Erfolge muss sie nach Frankreich fliehen, wird dort jedoch inhaftiert. Sie überlebt, auch weil sie sich an den Konzerten im Lager beteiligt. Ihre Musik gibt Hoffnung. 1958 kehrt sie nach Mainz zurück und gründet 1997 die Anni-Eisler-Lehmann-Stiftung für junge jüdische Sängerinnen. 1999 erhält sie dafür von der Stadt Mainz die Gutenberg-Plakette.
mobilewebguide LMM Guide
wird geladen ...
Ein Angebot von satelles.de:
erfahren - erleben - entdecken