Im Judentum gibt es Gebote und Rituale zu zentralen Lebensereignissen. Nach der Geburt erhält das Mädchen seinen Namen im folgenden Shabbat-Gottesdienst; der Junge erhält seinen Namen bei der Beschneidung (Brit Mila) am achten Lebenstag. Mit 13 bzw. 12 Jahren erlangen Jungen und Mädchen die religiöse Mündigkeit (Bar/Bat Mizwa). Ein bedeutendes religiöses Ereignis ist die Hochzeit, bei der eine Ketuba (Ehevertrag) geschlossen wird: Im orthodoxen Judentum enthält sie die Verpflichtungen des Mannes gegenüber der Frau, im liberalen gegenseitige Versprechen.
Auch für Tod und Trauer gibt es im Judentum rituelle Gebote und Gebräuche. Dazu gehören die möglichst zeitnahe Beerdigung, die traditionelle Totenwäsche, Gebete, Trauerphasen und das Gedenken an die Verstorbenen.
Schutzamulett für Kinderwagen
Tefillin (Gebetsriemen)
Hochzeitsring
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