
Für religiöse Jüdinnen und Juden ist das Judentum eine Lebensweise, die Alltag und Gemeinschaft prägt. Festtage verbinden historische, landwirtschaftliche und religiöse Ereignisse – gefeiert in Synagoge und Zuhause. Gebetet wird dreimal am Tag: morgens, mittags, abends. Im Zentrum steht stets das Achtzehngebet (Schmone Essre), das mit seinen Lobpreisungen und Bitten stehend gesprochen wird. Aber auch viele säkulare Juden fühlen sich dem jüdischen Kulturkreis und seiner Geschichte verbunden, ohne jedoch die religiösen Gebote streng zu befolgen.
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