Leuchtende Farben sind das Markenzeichen von Raoul Dufy, der sich beeinflusst von Henri Matisse, den Fauvisten anschließt. Diese französische Künstlerbewegung nutze die Farbe als individuelles Ausdrucksmittel nicht-naturalistischer Darstellungen. Dufys Malstil charakterisieren kräftige, kurze Pinselstriche, die grob und würfelartig und dennoch in verspielter Weise eine Form umreißen. Landschaften, wie auf diesem Gemälde, zerlegt er in einzelne Formen und fügt sie flächig anstatt dreidimensional neu zusammen.
Der hier gemalte mittelalterliche Ort, heute als Saint-Paul-de-Vence bekannt, war für eine lange Zeit ein beliebtes Refugium für viele Vertreter der Moderne, darunter auch Marc Chagall. Die Stadt befindet sich auf einer Anhöhe und ist von einer Befestigungsanlage umgeben. Auf dem Gemälde richtet sich der Blick vom Norden hin in den südlichen Westen, wo der kleine Ort mit der Kirche Saint Paul de Vence und dem Südtor der provenzalischen Stadt zu erahnen sind.
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