Am Anfang des 20. Jahrhunderts besitzt der junge Maler Pablo Picasso bereits einen charakteristischen Malstil. Dennoch arbeitet er an der Entwicklung von neuen Figurendarstellungen weiter. Unter dem Einfluss der Werke von Paul Cézanne, indigener Kunst Afrikas und Ozeaniens entfernt sich Picasso allmählich von der naturnahen Darstellungsweise. Mit seinem zwischen 1907 und 1908 fertig gestellten Bild „Les Demoiselles d´Avignon“ setzt er ganz neue Maßstäbe für das visuelle Verständnis von Figur und Raum.
Auch der Mainzer „Frauenkopf“ gehört in die Werkgruppe des Jahres 1908. Schon kurz darauf, 1909, bezeichnet der Kunstkritiker Louis Vauxcelles den neuen Stil der Gruppe um Picasso und Braque mit dem Wort „cubisme“. Trotz der allgemeinen Annahme, der Kubismus sei einzig und alleine die Vereinfachung der Form, belegen mehr als 809 Vorstudien zum Thema „Demoiselles“ den arbeitsintensiven Entwicklungsprozess der kubistischen Idee.
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