Direkt nach dem Ausbruch des Ersten Weltkriegs am 2. August 1914 bemühte sich Max Slevogt intensiv um einen freiwilligen Einsatz als Kriegsmaler. Diese waren bestimmten Truppen zugeordnet und hatten die Aufgabe, Orte und Begebenheiten des Krieges für die patriotische Erinnerung festzuhalten. Von den Erlebnissen an der Westfront tief erschüttert, brach Slevogt seinen Kriegseinsatz allerdings bereits nach wenigen Wochen am 2. November 1914 ab.
Auf seinen Reisen immer dabei hatte er ein kleinformatiges Skizzenbuch mit abgerundeten Ecken und einem auffälligen Rotschnitt der Blätter. Aus diesem Skizzenbuch stammen die im Auktionshandel durch den Verein der Freunde erworbenen drei Bleistiftzeichnungen. Durch die umfangreichen Bestände, unter anderem die spektakuläre Neuerwerbung seines grafischen Nachlasses im Jahr 2014, gilt der Künstler als absolutes Alleinstellungsmerkmal unseres Museums.
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