Neben Landschaften, Stillleben und Porträts spielt die Aktmalerei bei den deutschen „Matisse-Schülern“ eine große Rolle. Purrmann kam 1905 als junger Künstler nach Paris und geriet in den Kreis revolutionärer Künstler, die der Farbe den absoluten Vorrang gaben.
Er wurde der erste Schüler von Henri Matisse, der eigens eine private Malschule gründete und der dort mit dem intensiven Aktstudium an akademische Traditionen anknüpfte. Wobei seine Verwendung von leuchtenden Farben, die vor allem emotionale Empfindungen ausdrücken sollten, damals völlig neu war.
Auch Arbeiten, die längst nach seiner Rückkehr nach Deutschland entstanden, wie der „Sitzende Akt“ von 1925, verraten immer noch den Einfluss seines berühmten Lehrers. Im Blickpunkt steht der sinnliche, nackte Frauenkörper, dessen Hautfarbe türkis, grün und rote Farbschattierungen aufweist. Die Umgebung ist dagegen nur dekoratives Beiwerk.
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