Meistermann, wurde bereits 1933 der Düsseldorfer Kunstakademie verwiesen, und mit einem umfassenden Berufsverbot belegt. Er überstand die Zeit in innerer Emigration, bildete sich autodidaktisch weiter und konnte so bereits kurz nach dem Krieg als Maler, Zeichner und Glaskünstler reüssieren.
Als führender Vertreter der „inneren Emigration“ gehörte Georg Meistermann neben Willi Baumeister, Ernst Wilhelm Nay und Fritz Winter zu den deutschen Künstlern, die die Nachkriegszeit entscheidend geprägt haben.
Konsequent beschritt er den Weg vom Gegenständlichen zur Abstraktion, wobei er oftmals auch abstrakte Elemente mit gegenständlichen kombinierte. Linie und Farbe sind bei ihm die beiden beherrschenden Bildelemente: So auch in diesem Gemälde, das von schwarzen Konturen bestimmt und rhythmisiert wird. Diese Linien konturieren die sich überschneidenden farbigen Flächen. Durch den Titel des Bildes gibt der Künstler Hinweise auf eine gegenständliche Interpretation.
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