Es ist das Jahr 1937. Die Lage der modernen Kunst in Deutschland ist für viele Kunstschaffende aussichtslos. Sie werden verfolgt, verachtet, vernichtet und ihre Werke aus den öffentlichen Ausstellungsräumen entfernt. Seit 1937 besteht ein Mal- und Ausstellungsverbot auch für Fritz Winter, der sich mit der Moderne identifiziert. Der ehemalige Schüler am Dessauer Bauhaus kann weder seinem Beruf nachgehen, noch ausstellen. Sein Werk wird als „entartete Kunst“ diffamiert. Wie erschreckend wirkt in diesem Zusammenhang sein früheres abstraktes Gemälde: „Das Gerüst“ aus dem Jahre 1933. Ein prophetischer Blick in die nahe Zukunft? Ab dem Jahr 1931 treten im Werk von Winter düstere Farben in Verbindung mit abstrakten, an der Geometrie angelehnten Formen auf. Die im seriellen Zusammenhang stehenden Werke werden erst nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges der Öffentlichkeit gezeigt.
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© GDKE, Landesmuseum Mainz (© VG Bild-Kunst, Bonn, 2024)
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