Als junge Frau ist Emy Roeder Teil der lebendigen Berliner Avantgarde und gilt bereits als eine der wichtigsten Bildhauerinnen ihrer Zeit. Die Herrschaft der Nationalsozialisten und das nachfolgende italienische Exil markieren jedoch einen deutlichen Einschnitt in ihrer erfolgreichen Biografie. Nach dem Zweiten Weltkrieg kehrt Emy Roeder nach Deutschland zurück und Mainz wird zu ihrer neuen Heimat. Im Alter von 59 Jahren muss sie sich hier ihre Existenz noch einmal von Grund auf neu aufbauen. Anfang 1950 zieht sie in eine, ihr von der französischen Militärregierung zur Verfügung gestellte, Wohnung in die Raimundistraße 2. Zugleich sichert ihr eine Lehrstelle an der Landeskunstschule ein kleines Einkommen. Im Stadthaus am Pulverturm erhält sie ein Atelier. Emy Roeder stirbt 1971 in Mainz, wo ihr Spätwerk entsteht.
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1969 - Gespräch in ihrem Atelier Mainz von Wolf Henning Habermeh
© GDKE, Landesmuseum Mainz
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