Fernsehinterview Hauptstadtkultur Potsdam TV, 2016; Ausgabe 9, Moderatorin: K. Neumann mit Künstlerin Corinna Rosteck; Mit freundlicher Genehmigung der Künstlerin (© VG Bild-Kunst, Bonn 2025)
Sie bezeichnet sich selbst als „fotografische Malerin“: Die Grundlage ist für Rosteck die Realität, das Foto. Der Bildausschnitt wird beim Fotografieren festgelegt, in einem zweiten Schritt erfolgt die Bearbeitung am Computer. Dort experimentiert sie mit Licht und Schatten, Farbveränderungen, Vergrößerungen des Ausschnitts oder Unschärfen und verfremdet dadurch die ursprüngliche Fotografie immer mehr. Sie entfernt sich Schritt für Schritt vom eigentlichen Charakter der Fotografie – dem Medium der exakten Wiedergabe – dadurch wirken ihre Werke abstrakt. So lotet sie die Beziehung zwischen Fotografie und Malerei aus, deren Grenzen bei ihr verschmelzen.
Erst bei genauem Hinsehen erkennen wir bei „Zellfließen“ das Element Wasser in den ornamentalen Formen und rhythmischen Linien und dem reflektierendem Licht. Rosteck zeigt mit ihren Arbeiten eine andere Realität, fernab von der eigentlichen Natur, die zugleich die Grundlage für ihre Arbeiten ist.
Wie die Arbeiten von Corinna Rosteck produziert werden, erfahren Sie im Video.
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