Der Jugendstil sagte sich von vielen Traditionen und Gewohnheiten los. Eine Kultur fasziniert aber die Menschen Ende des 19. Jhds.: 1873 hatte Japan in Wien zum ersten Mal an einer Weltausstellung teilgenommen und spätesens seitdem bezogen viele Künstler z.B. aus japanischen Holzschnitten starke Anregungen.
Typisch für den sog. Japonismus ist das hohe, schmale Format und die starke Stilisierung der Naturformen. Zwar gibt es eine angedeutete Perspektive, aber die Wirkung der Flächen ist wichtiger als die Illusion von Räumlichkeit.
In kürzester Zeit, bis 1898, war der Teppich in allen wichtigen Zeitschriften abgebildet und wurde aufgrund seiner Linienführung als meisterhaftes und vorbildliches Beispiel moderner Textilkunst gefeiert.
Wie alle Designer seiner Zeit war Eckmann äußerst vielseitig: seine Schrifttype „Eckmann“ wurde die bekannteste Schrift des Jugendstils.
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