Ludwig von Hofmann war ein auf nationaler Ebene in Künstler-, Sammler und Intellektuellenkreisen bestens vernetzter Künstler. Zu Hofmanns Bewunderern und Sammlern seiner Werke gehörten die österreich-ungarische Kaiserin Elisabeth, der Bankier und bedeutende Mäzen August Freiherr von der Heydt, der Verleger Rudolf Mosse sowie die Kunsthistoriker Heinrich Wölfflin und Wilhelm von Bode. Rainer Maria Rilke widmete Hofmann 1898 den (von Zeichnungen Hofmanns inspirierten) Gedichtzyklus „Die Bilder entlang“. Hofmann hatte bereits vorher Rilkes Gedichtzyklus „Lieder der Mädchen“ mit Illustrationen versehen. Auch Thomas Mann bewunderte Hofmann und verarbeitete Eindrücke von Hofmanns Werk in seinem Roman „Der Zauberberg“. Hugo von Hofmannsthal verfasste zu Hofmanns Grafikmappe „Tänze“ 1905 ein Vorwort.
1903 wurde er als Professor an die Großherzogliche Kunstschule in Weimar berufen, wo er mit vielen Vertretern der künstlerischen und literarischen Avantgarde verkehrte und zu einem Vorreiter von Kesslers Bewegung „Neues Weimar“ wurde. Zu seinen Schülern in Weimar zählten Hans Arp und Ivo Hauptmann. Mit van de Velde arbeitete Hofmann in mehreren Bauprojekten zusammen.
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