Bereits 1504 hatte Albrecht Dürer Adam und Eva in ganz ähnlicher Pose in Kupfer gestochen, hier jedoch auf einem gemeinsamen Blatt und in paradiesischer Umgebung mit weiteren Pflanzen und Tieren. Auf den beiden Tafelbildern zeigt er die Figuren auf einem schmalen steinigen Bodenstreifen vor einem neutralen dunklen Hintergrund. Sie stehen fast frontal, in Schrittposition, leicht einander zugewandt, die Gesichter im Dreiviertelprofil. Dürers Hauptinteresse gilt der anatomischen Korrektheit des männlichen und weiblichen Körpers, Adam mit dunklerem Inkarnat, Eva fast weißhäutig.
Die Kopie wird von einigen Wissenschaftlern Hans Baldung Grien zugeschrieben, der in der Entstehungszeit in der Werkstatt Dürers gearbeitet hat. Selbst das Monogramm nebst der Datierung (…“ 1507 Jahre nach der Niederkunft der Jungfrau“…) auf einem kleinen Täfelchen wurden exakt vom Original kopiert.
Die Bilder kamen mit der napoleonischen Schenkung 1803 nach Mainz, gehören also zur Erstausstattung der Gemäldegalerie.
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