Der berühmte Albrecht Dürer lässt den Künstler dieses Gemäldes in einem seiner Briefe an den Frankfurter Kaufmann Jakob Heller ausdrücklich grüßen. Dies zeigt seine Wertschätzung für Martin Caldenbach, der dieses Retabel, also ein Gemälde das für einen Altar in einer Kirche bestimmt war, malte und sich bei vielen Details an Dürer orientierte.
Der Künstler lebt in Frankfurt am Main um das Jahr 1500, also an der Wende von der Spätgotik zur Renaissance. In dieser Zeit gibt es viele Innovationen: so verwendet Caldenbach auch die damals noch neuen Ölfarben. Mit diesen gelingt es ihm zum Beispiel die kostbaren Gewänder mit ihren unterschiedlichen Stofflichkeiten täuschend echt wiederzugeben.
Die Darstellung von Perspektive, wie etwa bei dem Torbogen in der Mitteltafel, ist damals ebenso neu und eine Idee aus Italien. Dagegen ist der Himmel als Goldgrund und nicht als realistischer Himmel wiedergegeben. Hier hält sich Caldenbach noch an den alten Stil der Spätgotik.
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