Vermutlich das berühmteste Liebespaar der Kunstgeschichte: Die Göttin der Liebe und der Jüngling Adonis, Sinnbild der Schönheit und der Vegetation. Die Geschichte wurde durch die römische Mythologie überliefert.
Venus beugt sich zärtlich über den schlafenden Adonis und versucht behutsam eine Fliege, die auf seiner Schulter sitzt, mit einem Fächer zu vertreiben, damit ihr Liebhaber nicht aufwacht. Diese Fliege ist täuschend echt gemalt (frz. „Trompe-l’œil“ = Augentäuschung), sodass man denken könnte, da sitzt wirklich eine Fliege auf der Leinwand. Der Maler Palma il Giovane spielt hier mit unserer Wahrnehmung und beweist zugleich sein künstlerisches Können. Solche optischen Täuschungen sind im Barock sehr beliebt.
Leider geht die Erzählung tragisch weiter: Sobald Adonis aufwacht, wird er auf die Jagd gehen. Einer der Putten links bläst schon in das Jagdhorn. Dort wird er durch einen wilden Eber, den sein Konkurrent, der eifersüchtige Kriegsgott Mars, auf ihn gehetzt hat, sterben.
Zusatzinformation: Venus und Adonis (GDKE, Landesmuseum Mainz)
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