Werke des venezianischen Malers Andreas Celesti finden sich in zahlreichen oberitalienischen und österreichischen Kirchen, doch er hat uns auch einige Bilder, die mythologische Szenen zeigen, hinterlassen.
Das unsignierte Gemälde im Landesmuseum unterlag sowohl bei der Zuschreibung des Malers – Pietro Liberi oder Andrea Celesti - als auch bei der Deutung des Themas - Venus und Mars oder Venus und Adonis - einem Wandel. Die Begegnung von Venus und Adonis ist wie zahlreiche andere Bilder Celestis vom Aufeinandertreffen starker ausgreifender Bewegung und gedehnter ausgesprochener Ruhe geprägt: Die sich ausbreitende schöne Göttin scheint ganz auf sich bezogen, in sich gekehrt, eigentlich allein zu sein, während von hinten verschiedene Menschen, d.h. Adonis und die Eroten zielstrebig herandrängen. Das Kolorit ist sehr reduziert in erdigen - braunen, grauen und grünen -Tönen gehalten und unterstreicht dadurch die ruhige Stimmung, die Linienführung und Modellierung der Figuren zeigt den typisch venezianischen Weichzeichner.
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