In karolingischer Zeit entwickelt sich Mainz zu einem Wirtschaftszentrum, vor allem für den Fernhandel. Für Reisende aus Nord und Süd, Ost und West gilt die Stadt als wichtiger Treff- und Verkehrsknotenpunkt. Bedeutsam sind dafür die schiffbaren Flüsse, die alten römischen Straßen und die Möglichkeit zur Überquerung des Rheins.
Am Rheinufer vor der Stadtmauer entsteht ein ausgedehntes, dicht bebautes Händlerviertel, in dem sich auch friesische Fernhändler niederlassen. Lange, schmale Grundstücke reichen von der Stadtmauer bis zum Rhein. Dort sind Hafenanleger für die Schiffe errichtet. Eine große Menge von Kleinfunden und Fibeln aus der Ufersiedlung zeugen von einer lokalen Produktion und einem Ladenverkauf vor Ort. Tonscherben von Gefäßen aus Badorf im Rheinland und Mayen in der Eifel weisen auf den überregionalen Handel hin.
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