Der Aufstieg von Mainz als kirchliches Zentrum beginnt vor allem durch die von Bonifatius (gest. 754) betriebenen Mission. Unter Karl dem Großen wird Mainz zum größten Erzbistum der lateinischen Christenheit. In und um Mainz werden weiterhin Kirchen und Klöster gegründet.
Auf dem außerhalb von Mainz gelegenen Albansberg mit merowingerzeitlichem Gräberfeld besteht seit dem 7. Jahrhundert vermutlich eine geistliche, vielleicht klösterliche Gemeinschaft. Darauf deuten die Grabsteine des Priesters Badegisel und des Abts Pertram hin.
Das unter Karl dem Großen neu gegründete St. Albanskloster mit einem der größten Kirchenbauten seiner Zeit nimmt rasch eine herausragende Stellung im Mainzer Bistum und im Reich ein. Es ist Bestattungsort von Mainzer Erzbischöfen, königlichen und kaiserlichen Familienangehörigen und Ort wichtiger Reichs- und Kirchenversammlungen.
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