Der Stadtherr Erzbischof Siegfried III. von Eppstein (reg. 1230-1249) gewährt den Mainzern umfassende Privilegien, darunter die freie Wahl der Mitglieder ihres Stadtrats. Diese Förderung zeigt sich auch bei der repräsentativen Ausgestaltung des durch einen Brand beschädigten Doms. Er engagiert französische Steinmetze, die unter dem Einfluss der französischen Frühgotik den Westlettner und die seitlichen Chorschranken anfertigen. Diese Bildhauer sind als „Naumburger Meister“ bekannt. Auch die Wohngebäude im Dombereich zeugen von einer qualitätvollen Ausstattung einer reichen Geistlichkeit.
Nach seinem Tod 1249 wird Siegfried III. im Dom bestattet. Die im Dombereich gefundene Speichenradfibel dürfte aufgrund ihrer nahezu identischen Gestaltung mit dem Pontifikalring Siegfrieds zu seiner kostbaren bischöflichen Ausstattung gehört haben.
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