Der Streit zwischen den Bewohnern und dem Erzbischof eskaliert mit der Ermordung des Erzbischofs Arnold von Selenhofen (reg. 1153-1160) durch die Mainzer Bürger. Kaiser Friedrich I. Barbarossa lässt daraufhin die Stadtmauer größtenteils zerstören.
Mainz blüht dennoch wieder auf. Die Stadtmauer wird instandgesetzt und bezieht nun auch den südlichen Siedlungsbereich Selenhofen mit ein. Das Mainzer Umland ist ebenfalls für den Wiederaufbau und die Sicherung einzelner Mauerabschnitte verantwortlich. Die rege Bautätigkeit umfasst auch die weitere Ausgestaltung des Doms sowie reich ausgestattete Profanbauten.
Mainz wird wieder zu einem Hauptort im Reich mit wichtigen Reichsversammlungen und Reichstagen. Den Höhepunkt bildet das Mainzer Hoffest an Pfingsten 1184 auf der Maaraue. Es gilt als größtes, glanzvollstes und berühmtestes Hoffest des Mittelalters, zu dem weltliche und geistliche Fürsten aus dem ganzen Reich und Europa anreisten.
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