Nachdem Mainz im 13. und 14. Jahrhundert ein kräftiges wirtschaftliches Wachstum und ein Erstarken der „Geschlechter“ erlebte, kommt es ab dem 14. Jahrhundert zu wachsenden Spannungen. Zünfte, Patrizier und Erzbischof liegen in erbittertem Streit. Die Stadt verliert ihre führende wirtschaftliche Rolle an Frankfurt und ist hoch verschuldet.
Mitte des 15. Jahrhunderts setzt sich der Erzbischof schließlich endgültig als Stadtherr gegen die Bürgerschaft durch und sorgt für einen erneuten Aufschwung der Stadt. Die Gebäude der wohlhabenden Bürger und Geschlechter werden mit aufwendiger Bauskulptur, wie den für Mainz typischen Hausmadonnen, geschmückt.
Kunst und Wissenschaft werden gefördert und 1477 wird die Universität Mainz gegründet. Johannes Gensfleisch, genannt Gutenberg, erfindet den Druck mit beweglichen Lettern, womit eine neue Zeit anbricht.
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