Die Fundgeschichte der Großen Adlerfibel entspricht einem „Kunstkrimi“ aus dem Ende des 19. Jahrhunderts. Das damalige Mainzer Altertumsmuseum erwirbt die Fibel im Mai 1880. Die Finder verschleiern zunächst ihren wahren Fundort und verkaufen die Fibel an einen Juwelier. Erst polizeiliche Ermittlungen erbringen den Nachweis, dass sie bei Kanalbauarbeiten in der Stadthaustraße/Ecke Schustergasse gefunden wurde.
Bis zum heutigen Tag ist ungeklärt, ob auch die übrigen Funde des sogenannten Mainzer Goldschmucks in diesen Fundzusammenhang gehören. Sie waren nach der Auffindung unterschlagen worden und gelangten über Wiesbaden in den Kunsthandel. Heute befinden sie sich in Berlin.
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