In ottonischer Zeit entwickelt sich Mainz zur Drehscheibe des internationalen Handels. Der jüdische Gesandte Ibrahim ibn Jakub aus dem spanischen Tortosa kommt während einer Reise durch Europa 965/966 auch nach Mainz. Er erwähnt neben reichlich Getreide, Weinbergen und Obst auch Münzen aus Sarmarkand im heutigen Usbekistan und exotische Gewürze wie Pfeffer und Nelken aus Indien. Gleichzeitig floriert der Mainzer Nahhandelsmarkt.
Mainz ist aber auch von zentraler politischer Bedeutung. Hier residiert der Mainzer Erzbischof, hier halten sich Könige und Kaiser immer wieder auf. Hier wurden in einem engen Areal in der Innenstadt herausragende Goldschmiedearbeiten wie die Adlerfibel gefunden. Vielleicht trug eine Kaiserin einst diesen Schmuck.
mobilewebguide LMM Guide
wird geladen ...
Ein Angebot von satelles.de:
erfahren - erleben - entdecken