Ab 919 regieren die Ottonen für etwa ein Jahrhundert das ostfränkisch-deutsche Reich. Mainz wird in dieser Zeit immer mächtiger. Die Mainzer Erzbischöfe gehören zu den kirchlichen und politischen Führungskräften des Reichs. Sie haben hohe Ämter der königlichen Verwaltung inne.
Seit Karl dem Großen herrschen die Mainzer Erzbischöfe über die größte Kirchenprovinz. Sie reicht vom Bistum Verden im Norden über Halberstadt und Eichstädt im Osten bis nach Konstanz und Chur im Süden. Zahlreiche Herrscheraufenthalte sind belegt. Mainz prosperiert politisch und wirtschaftlich.
Im Spannungsfeld zwischen königlicher und erzbischöflicher Herrschaft tragen die jüdischen Gemeinden seit ihren Anfängen im 10. Jahrhundert zur städtischen Entwicklung von Mainz bei. Sie prägen das Stadtbild mit und entfalten eine weitreichende Wirkung, auch weit über Mainz hinaus.
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