„Hier ruht Abt Pertram seligen Angedenkens, der 36 Jahre in Frieden lebte.“
Gefunden wurde dieser Grabstein in den Fundamenten des mittelalterlichen Klosters von St. Alban vor den Toren der Stadt Mainz. Der Grabstein des Abtes Pertram belegt, dass bereits im 7. Jahrhundert eine Mönchsgemeinschaft ansässig war. Das Kloster war eines der größten und bedeutendsten Klöster in karolingischer und ottonischer Zeit, auch wenn wir davon heute gar nichts mehr sehen können.
Aus Schriftquellen wissen wir aber, dass viele Kirchen- und Reichsversammlungen hier stattgefunden haben. Auch das sogenannte Mainzer Pontifikale, in dem unter anderem die Regelungen über die Königserhebung, -salbung und -krönung festgelegt worden waren, ist hier entstanden.
Karl der Große hat den Bau persönlich gefördert und ließ im Jahr 794 seine vierte Ehefrau Fastrada dort bestatten, noch bevor der prachtvolle Kirchenbau vollendet war. Dieses Fragment eines Schrankenpfeilers belegt die aufwendige Ausgestaltung des Klosters.
Zusatzinfo: Grabstein des Abt Pertram (GDKE, LMMZ)
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