Mainz war Vieles: blühende Handelsstadt, herausragender Kirchenstandort und Ausgangspunkt der bedeutenden jüdischen SchUM-Gemeinden. Warum? An Rhein und Main gelegen ist Mainz auch nach dem Untergang des Römischen Reichs ein strategisch wichtiger Ort geblieben. Ab ca. 500 nach Christus erobern germanische Franken die ehemals römischen Gebiete. Etwa 300 Jahre später wird der Raum am Rhein zu einem der herausragendsten Herrschaftszentren im Heiligen Römischen Reich. Mainz entwickelte sich zur wirtschaftlichen, politischen und kirchlichen Metropole und erwirbt sich so den Beinamen „Aurea Magontia“, die „goldene Stadt“.
Unter Karl dem Großen und schließlich um 1000 durch Erzbischof Willigis stieg Mainz zum größten und bedeutendsten Erzbistum auf. Die Erzbischöfe von Mainz behielten diese Vormachtstellung bis zum Ende des Heiligen Römischen Reichs 1806.
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